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24.5.2008 von Tigresse.
Immer wieder lese ich in diversen BDSM-Foren von Bestrafung. Und dann kommen bei mir ganz viele Fragen und etwas Unverständnis auf.
Warum sollte ich mir die Mühe machen jemanden zu bestrafen, dem diese Bestrafung mit aller höchster Wahrscheinlichkeit auch noch gefällt. Also noch mal von vorne: sub ärgert Top und der bestraft sub dann? Oder doch lieber, sub ist lieb und Top bespielt sub dann? Ne, geht ja nicht, den dann wäre Top ja Wunscherfüller. Und Wunscherfüller zu sein, wäre ja unter der Würde des Tops. Nächste Variante: sub provoziert Top und der geht darauf ein. Alles nicht so einfach.
Aber was hat das denn jetzt mit Bestrafung zu tun? Bestrafen tu ich doch nur jemanden, der etwas gemacht hat, was mir nicht gefällt, in den Kram passt oder sonst irgendwie bestrafungswürdig ist. Dann sieht die Strafe aber doch so aus, dass es dem anderen nicht gefällt. Bei Kindern ist das Hausarrest, oder Fernseh-/Computerverbot. Wenn ich sub also wirklich bestrafen will, dann sollte es etwas sein, was ihm nicht gefällt. Meist liegt die Bestrafung dann darin, dass ich sub gar nicht bespiele und dazu noch ignoriere.
Warum kann man(n) denn nicht sagen, dass sub verwöhnt wird oder man ihm gutes tut? In dem Moment, wo ich Dinge mit sub tue, die er sich wünscht, oder mag, da bestrafe ich ihn doch nicht.
Hat es vielleicht was mit den männlichen Tops zu tun? Denn genau dort treffe ich immer wieder diese Sätze an: Ich habe meine sub bestraft. Oder auch die Bestrafung der sub xy. Brauchen die männlichen Tops so etwas? Ist es bei Femdoms anders? Ich glaube, dass dieses Bestrafen eine Sache der männlichen Tops ist
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